Die mit den dicksten Kartoffeln 0 

Äh, nee, Euter waren’s.
Es geht nämlich um die Milchbauern. Die sind ja bekanntlich jetzt auch in der Krise.

Der Grund dafür ist offensichtlich: Sie produzieren zuviel Milch. Zumindest offenbar wesentlich mehr, als gebraucht wird, sonst würden die Preise ja steigen.

Nun gibt es zwei Wege aus der Krise. Natürlich fordern die Milchbauern den schmerzlosen, weil den mit etwas Glück erst ihre Kinder bezahlen müssen: Die EU soll wie bisher Milch teuer aufkaufen und damit den Markt künstlich aufrecht erhalten. Wenn das nicht, soll halt der Staat Preise verordnen oder anders in dne Markt eingreifen.
Dadurch lohnt sich Milchviehhaltung wieder, wodurch die Zahl der Milchbauern weiter steigt – und in 10 jahren haben wir das selbe Problem wie jetzt, nur größer, wiel es jetzt noch mehr Milchüberschuss gibt.

Alternativ können wir die Milchviehhalter auch dazu bringen, ganz einfach keine Milch mehr zu produzieren. Offenbar will die zu ihren Preisen ja eh keiner.
Der einfachste Kurs ist also, einen Umschwung weg von der Milch zu fördern. Denn nur, wenn die Milchwirtschaft insgesamt schrumpft, lohnt sich der Markt wieder für die Bauern.
Das wäre mien Weg, denn er hat positive Effekte für alle:

  1. Bauern, die es können, erhalten durhc die Förderung die Möglichkeit, auf langfristig lukrativere Agrarbereiche auszuweichen.
  2. Die übrigen Milchbauern könnne ihre Milch wieder teurer verkaufen (Export mal ausgenommen, aber ich sehe keinen Grund, Milch zu exportieren).
  3. Es werden weniger Kälber für die Milchproduktion geschlachtet, was die Vegatarier freuen wird.

Insgesamt wird es eh dahingehen: Butter wird weniger (Margarine scheint weiter auf dme Vormarsch), Käse wird durch so genannten Analogkäse ersetzt (was einige für schlimm halten, warum auch immer) und die Vegetarierbewegung scheint mir die letzten Jahre (im Gefolge der LOHAS?) zu erstarken, es wird also in Zukunft weniger Menschen geben, die regelmäßig Milch zu sich nehmen.
Die Milchwirtschaft hat also aktuell eine Aufgabe: Ihre Gesundschrumpfung möglichst verlustfrei zu organisieren. Der beste Weg dahin ist es, auf andere Produkte umzuschwenken und die Milchproduktion zu drosseln.

Und dann sind da noch die merkwürdigen Aussagen, hier von unser aller Kanzlerin:

Unsere Lebensmittel müssen uns etwas wert sein
– Angela merkel zitiert in der NZ

Was genau ist das denn jetzt? Ein Grundrecht auf grundlos hohe Lebenshaltungskosten?

Stichworte: ,