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eBook-Land Woche 36 und 37 0 

Bücher im Verkauf: 5 | Eigene: 2 | Einkünfte: 221,52 € | Händler: 6

In eigener Sache
Der Juni war alles in allem kein guter Monat, sowohl Verkäufe als auch Einnahmen aus Werbeschaltungen gingen deutlich zurück. Damit bin ich offenbar nicht allein. Aber mit wöchentlich über 10 € Einnahmen kann ich mich eigentlich nicht beklagen: Das ist wenig Geld, aber es ist stetig und ich bin ja noch nicht einmal ein Jahr dabei. Und es kommt ja diesen Sommer noch einiges an Titeln dazu.
Es ist weit davon entfernt, davon leben zu können, aber dennoch bin ich mit der Entwicklung zufrieden. Jetzt heisst es, darauf aufzubauen. Schön wären so 100 € die Woche, das würde mir schon einiges an Freizeit verschaffen, weil ich bei meiner derzeitigen Haupteinkommensquelle, dem Texten, die Aufträge etwas runterfahren könnte. Diese Zahl liegt mit dem richtigen Angebot definitiv im Bereich des Machbaren.


Freundliche Hinweise
Miriam Pharo hat wieder ein neues Buch raus und diesmal ist es auch gleich als eBook erhältlich – und noch bis Mittwoch kostenlos. Frikassee zum Frühstück ist ein Zukunftskrimi und die Fortsetzung von Jimmy der Mops. Jimmy hat mir auf jeden Fall sehr gut gefallen, dieser Band hier steckt aktuell in der Warteschleife, bis ich mit Harry Potter fertig bin, das sich als bessere Reihe herausgestellt hat, als ich erwartet hatte (ja, meine Erwartungen sinken erheblich sobald ein Buch ein Bestseller wird). Kritisieren kann ich bis jetzt nur die praktisch identischen Cover. Wäre da nicht die Zahl links oben auf dem zweiten Band wären sie auf dem Schwarzweiss-Display eines eBook-Readers identisch.
Ebenfalls hinweisen möchte ich auf eine Sommeraktion von Eileen Janket, die für einige Zeit alle ihre eBooks bei Amazon für 0,99 € anbietet. Ich bin sehr gespannt, ob ihr das den erhofften Erfolg bringt.

Aus der Szene
Sommerloch! Aber da wir diesmal zwei Wochen zu überblicken haben kommt dennoch ein bisschen was zusammen. Also denn:
Fangen wir mal mit dem Thema Finanzierungen an: Das eine ist die Nachricht, dass Seth Godin sein neues Buch innerhalb von vier Stunden per Kickstarter finanzieren konnte. Das ist toll, ich warne aber vor übermäßigem Enthusiasmus: Seth Godin ist Seth Godin, einer der bedeutendsten Marketing-Fachleute der englischsprachigen Welt und Bestsellerautor. Er hat damit ein paar Vorteile, die die meisten Autoren nicht haben, ähnlich wie Joanne K. Rowling bei der Eröffnung von Pottermore den dezenten Vorteil hatte, Joanne K. Rowling zu sein. INteressanter für Otto-Normal-Autor ist da schon der Erfolg von unglue.it mit der erstmaligen Freisetzung eines Buches über Spenden.
Die Buchhändler zeigen unterdessen erste Panikerscheinungen, wobei erste sehr plausible Orakeleien über das Ende des Kochbuchs nicht helfen. Aus der EU kommt zugleich eine Erklärung zum digitalen Buchmarkt, die allerdings noch etwas substanzlos ist.

Und dann gibt es da noch die Sache mit den datensammelnden eReader, die ich nicht so recht nachvollziehen kann: Bei jedem Besuch einer Webseite werden mehr Daten gesammelt (und vor allem nur halb-anonym, da mit einer Anbschlusskennung – IP – verbunden) als das. Hier erfährt der Verlag nur, dass irgendwelche Leser diese oder jene Passage markiert und bis zu einer bestimmten Stelle gelesen haben. Das sind wertvolle Daten, um bessere Bücher zu machen, aber daraus lassen sich keinerlei Erkenntnisse über die einzelnen Leser gewinnen. es sei denn, ein Buch wurde nur ein mal verkauft.

eBook-Land Woche 31 0 

Bücher im Verkauf: 5 | Eigene: 2 | Einkünfte: 143,90 € | Händler: 6

In eigener Sache
Meine Änderung des Veröffentlichungsrhytmus von Meilensteine der Evolution bringt leider auch eine Verzögerung mit sich: Schwarzer Schwinge erscheint nunmehr etwas später, ist dafür aber auch gleich auf dem neuesten Stand. Ursprünglich wollte ich ja erst dieses Buch fertigstellen und dann die neuen Inhalte per Aktualisierung nachliefern. Jetzt kommt das Buch bereits in der um das neue Kapitel erweiterten Version, vorher gibt es noch eine entsprechende Aktualisierung von Feuchten Fußes.
Abgesehen von dem neuen Kapitel stehen sowieso ein paar nötige Aktualisierungen auf der Kontaktseite an (ich ziehe wieder auf eine eigene Domain, Blogspot schränkt meine Möglichkeiten doch sehr ein), also mach ich das gleich in einem Rutsch. Ebenso wird es dann eine Aktualisierung von Dieses Cover ist Müll geben, dann auf Version 3.0.2. Bei der Gelegenheit wird dieses Buch auch ein paar kleine Verbesserungen im Layout und eine kleine Anpassung zu den Nutzungsbedingungen von iBooks bezüglich Coverdesign erhalten.
Auf der anderen Seite werden dadurch die restlichen Bände der Reihe etwas früher und zeitlich näher beieinander erscheinen. Damit kommt der vorerst letzte Band nicht kurz vor Weihnachten, sondern schon im Spätsommer. Fr mich heisst das auch, dass ich mich dann intensiver anderen Projekten widmen kann – ich mag Meilensteine der Evolution zwar und es ist mein mit Abstand erfolgreichstes Buchprojekt, ich will aber auch noch einige andere Projekte umsetzen. Wie andernorts schon gesagt: Möglicherweise gibt es 2013 eine zweite Staffel mit nochmal 6-10 Bänden. Vorher will ich aber anderswo voran kommen, insbesondere mit meinen Romanen, die teilweise seit Jahren schon zu Bildschirm wollen.

Freundliche Hinweise
Ich darf diesmal auf Sektion 3: Hanseapolis – Präludium von Miriam Pharo hinweisen, auch wenn es anders als von den beiden Vorgängern Schlangenfutter und Schattenspiele leider noch keine eBook-Ausgabe gibt.
Obwohl ich nicht die geringste Ahnung von Musik habe (ich höre sie gern, das isses aber auch), geschweige denn von Chopin (ich hab den Namen schonmal gehört und kenne I Like Chopin von Gazebo), ist das Setting von Hanseapolis doch ein interessantes. Und ich liebe kreative Settings fast noch mehr als gute Geschichten. Wenn jetzt noch eine wirklich gute Geschichte dazukommt – und danach sieht der Klappentext aus – bin ich ganz klar als Leser an Bord. Nur muss jetzt noch eine elektronische Variante erscheinen ;-).
Papierfans lege ich es jetzt schon ans Herz. Ich werde solange Zeit rausschneiden, um endlich mal per Eternal Sonata eine Einführung zu Frédéric Chopin zu erhalten. Bildung muss sein.

Aus der Szene
Es gibt zurzeit wenige, aber umwälzende Entwicklungen im eBook-Bereich und dem POD-Bereich direkt nebenan.
Mein Verdacht, Barnes & Noble wollen mit dem Nook Amazon Kindle als Marktführer ablösen erhärtet sich durch ein Abkommen der amerikanischen Kette mit dem deutschen Branchenführer Thalia, die allem Anschein ihr eigenes Lesegerät, den Oyo, zu Gunsten des Nook aufgeben wollen. Unterdessen fasst Amazon im Bedarfsdruck (POD) Fuß und stellt Europäern Createspace zur Verfügung. Die bisher größten Anbieter, BOD, Smile und Lulu haben hierzulande nur ein Nischenpublikum erreicht – Createspace aber hat über Amazon eine ganz andere Marketing-Maschinerie hinter sich.
Unterdessen steht Lendle zum Verkauf – die Plattform zum gegenseitigen Verleih von Kindle-Büchern. Ob das das Ende der Plattform bedeutet, bleibt abzuwarten.
Eine andere interessante neue Webseite ist diese Woche neu aufgetaucht: Unglue.it gibt Autoren und Rechteinhabern die Möglichkeit, Bedingungen zu nennen, unter denen sie ihre Werke frei der Allgemeinheit zur Verfügung stellen würden. Konkreter: Einen Preis. Eine Art umgekehrtes Kickstarter also. Beim aktuellen Tempo könnte das erste erfolgreich „entleimte“ Buch in zwei Wochen vermeldet werden.

eBook-Land Woche 24 0 

Bücher im Verkauf: 4 | Eigene: 1 | Einkünfte: 75,95 € | Händler: 6

In eigener Sache
Vor einem Monat schrieb ich vor über die bisherigen Erkenntnisse aus meinem Twitter-Konto eBooksfuerlau und wie ich damit kein Geld machte. Am nächsten Tag änderte sich das plötzlich und der März war für dieses Angebot großartig. Was passierte war, dass eine einzelne Mitteilung sehr oft weiterverbreitet wurde. Plötzlich kam eine Massenwirkung auf und da einige Leser neben dem kostenlosen Download auch noch einen Einkauf mitnahmen bekam ich davon wie von Anfang an geplant etwas ab. Insgesamt rechnete Amazon meinen Links Umsätze von 1.177,39 € zu, wovon mir etwa 5% Vergütung zukommen. Wobei man sagen muss, dass da eine Kamera für etwas über 700 € drinsteckt (Hinweis: ich kann sehen, was über meine Links wie oft gekauft wird, aber nicht, wer kauft, datenschutztechnisch also keine Panik). Rechnet man diese raus, scheint das Ganze stabil zu bleiben – der aktuelle Stand für die ersten beiden Märztage sind 21,46 €.
Nach diesem kleinen Ausflug in die Zahlenwelt zurück zu den eigenen eBooks: Feuchten Fußes ist endlich fertig und wird heute noch bei Amazon KDP hochgeladen. Mehr dazu, sobald das Buch bei Amazon ins Angebot aufgenommen wurde. Damit einher geht die Bekanntgabe der restlichen bisher geplanten Titel der Reihe: Schwarzer Schwinge war ja schon bekannt, danach folgen Klirrender Kälte, Zackigen Zahnes und Schreitenden Schrittes. Ein sechster, noch namenloser Band, macht die Serie Meilensteine der Evolution dann vorerst komplett. Jeder Band wird nach der Veröffentlichung für 90 Tage nur bei Amazon erhältlich sein, davon am Anfang zwei Tage kostenlos. Danach folgt die Veröffentlichung bei weiteren eBook-Anbietern (von Apple bis Xinxii). Ist die Serie komplett, wird es noch zwei Sammlungen mit je drei Bänden geben, einer sammelt die drei Bände aus dem Zeitalter der Dinosaurier (2, 3, 5) und einer die drei aus der Zeit davor (1, 4, 6). Die Einzelbände werden für 1,49 € erhältlich sein, die Sammelausgaben für 3,99 € oder 3,49 € (das entscheide ich noch konkret). Sollte ich die Reihe danach weiterführen geht es erstmal für drei Bände in das Zeitalter der Säugetiere um alle drei großen Erdzeitalter abzudecken und für jedes einen Sammelband anbieten zu können. Danach gibt es dann in punkto Erdzeitalter Kraut und Rüben, wobei ich dann lieber zu etwas anderem wechseln würde, wovon mich nur wirtschaftlich völlig überraschend großer Erfolg abbringen würde – auf jeden Fall wird es dann keine monatlichen Ergänzungen mehr geben, eher gelegentlich mal einen wenn ich eine gute Idee für ein noch nicht behandeltes Thema habe.
Die Bände können völlig unabhängig voneinander in beliebiger Reihenfolge gelesen werden, sie beziehen sich nicht aufeinander. Ja, die Titel mit der zweiteiligen Alliteration bleiben Erkennungszeichen der Einzeltitel der Reihe. Wenn alles läuft wie geplant erscheint die Serie von März an mit einem neuen Band pro Monat. Sie sind wie auch am Preis erkennbar relativ kurz, daher geht das.

Immer im Hintergrund laufen unterdessen einige andere eBooks, die nicht zu dieser Reihe gehören, allen voran Ratgeber aus diversen Bereichen. Diese erscheinen nach dem alten Programmiererbrauch: Wenn sie fertig sind. Ich habe mir inzwischen die Arbeitsweise angewöhnt, in kurzen Kapiteln zu schreiben, von denen ich dann am Abend (gewöhnlich schreibe ich immer zwischen 20 und 24 Uhr) mal eben eines in zwei Stunden schreiben und später nachbearbeiten kann. Das ist sehr effektiv, man kommt jeden Tag etwas weiter. Und wenn es nur eine neue Kapitelüberschrift mit ein paar Notizen zum späteren Ausformulieren sind.

Freundliche Hinweise
Erneut darf ich hier auf Miriam Pharo hinweisen, deren Verlag sich kein Format entgehen lässt und auf Buch, eBook und App nun ein MP3-Hörbuch folgen lässt. Es freut mich für Miriam, dass sie einen so engagierten und multimedial offensiven Verlag hat, sowas ist selten. Ich bin selber eher kein Hörbuchkonsument und lese Bücher lieber, aber davon muss sich ja niemand abhalten lassen. Übrigens denke ich selber auch daran, meine geplanten Kurzgeschichtensammlungen als Hörbücher anzubieten. Aber bis dahin ist ja noch ein wenig hin.

Aus der Szene
Es war die Woche der Urheberrechtler Verwertungsrechtler, die sich als Urheberrechtler ausgeben und dabei jede Menge Unsinn erzählen. Oder der Ahnungslosen, die eigentlich noch schlimmer sind, weil sie es besser wissen müssten. Ich weiss nicht wieso Leute, die für ihre Arbeit von der Verwertungswirtschaft je nach Branche nur 4-8% des Gewinns aus ihren Schöpfungen erhalten (oder wie bei der GEMA für die Aufführung ihrer eigenen Musik bezahlen dürfen) diese Verwertungswirtschaft verteidigen. Stockholm-Syndrom? Und die allem Anschein nach durch übertrieben lange Urheberrechtszeiträume (70 Jahre nach dem Tod!) dafür sorgt, dass breite Teile der Kulturerzeugnisse des 20. Jahrhunderts verloren gehen sofern es sich nicht um Best- oder Longseller mit immer neuen Auflagen handelt.
Nun gut, diese Industrie hat es aber auch zunehmend schwer. Nachdem Amazon schon ein Modell vorgestellt hat, das diese Verwerter auf das notwendigste reduziert folgt nun auch noch Barnes & Noble mit einer Deutschlandtochter – der bisher einzige große eBook-Händler, auf dessen Marktplatz Europäer keinen Zugriff hatten. Gleichzeitig präsentiert LG das erste biegsame eInk-Display, zum wirtschaftlichen kommt also auch der technische Fortschritt.
In der englischsprachigen Welt entsteht grade eine große Diskussion über Spam und das Selbstverständnis der Spammer, die selbst kurzerhand eigene Definitionen von „Spam“ erfinden um vorzugaukeln, sie handelten „ethisch“. Ausgelöst wurde das alles von diesem Beitrag der irischen Indie-Autorin Catherine Ryan Howard. Spannend, ich empfehle auch die Kommentare unter dem Beitrag und die dortigen Links zu lesen.

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