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Literarische Bekanntschaften I 1 

Irgendwann vor 4-5 Jahren hat dieses Blog mal als Literaturblog angefangen. Und während ich nicht so durchgehend schrieb, wie ich wollte (drei Romane sind fertig, allesamt für den Giftschrank unlesbarer Frühwerke, daneben ein paar Kurzgeschichten und Gedichte), sind andere da weiter.

Im Moment fühle ich mich (endlich) wieder nach Schreiben und meine neuen Ideen sind von meinen frühen Sachen qualitativ meilenweit entfernt (im positiven Sinne).
Im letzten jahr habe ich von einigen Büchern erfahren, die aus meinem Freundes- und Bekanntenkreis stammen. Die jeweils letzten stelle ich hier als Einstieg in den Literaturbetrieb einfach mal vor.
In Zukunft mache ich das immer, wenn ich von einem neuen Buch erfahre.


Wolfgang Klosterhalfen
Reimbibel: Die Schreckliche Schrift in Reimen und Versen

Wolfgang hat sich die Bibel vor- und dabei auseinandergenommen. Und dann in anspielungs- und hintergrundreichen Versen wieder zusammengesetzt. Angereichert werden diese mit Erläuterungen, welche Freiheiten im jeweiligen Teil genommen wurden und warum.
Gut, Paarreime sind nicht grade die Höhe der Lyrik, aber als Düsseldorfer darf der das. Karnevalistische Prägung halt.
PS: Mit einem BoD-Buch auf Rang 90.000 im amazon-Ranking zu kommen ist durchaus eine beeindruckende Leistung.


Mario Bocks
Syntagma – Ansichten von der Zivilisationstheke: Gedichte und Gedanken

Ich bin nicht ganz sicher, warum das erste Google-Ergebnis für dieses Buch der japanische Ableger von amazon ist.
Ich hab bisher nur in die Amazon-Vorschau und die gekürzte Google-Books-Variante geschaut. Offen gestanden sieht es für mich aus wie ein Blog in Buchform. Ach, ich mag Annekdotensammlungen einfach nicht, sorry Mario.


Henk de Lamper
Lebenshilfen für fröhliche Atheisten

Das ist schon ein paar Tage älter und offenbar nicht mehr neu erhältlich, Henk erwähnte es mir gegenüber aber erst im letzten Herbst. Immerhin ist das Buch sogar älter als meine aktive Beteiligung in der atheistischen Szene.
Leider hab ich es (noch) nicht, daher kann ich nicht viel dazu sagen.
Nachtrag 7. 1.: Henk schreibt mir grade, das Buch gibt es doch noch neu, nur bei amazon halt nicht mehr.


Michael Schmidt-Salomon
Jenseits von Gut und Böse

Ich muss ehrlich sagen, bei Micha bin ich immer sehr gespalten, aber das letzte ist eindeutig eines seiner guten Bücher. Es sind allgemein ausgerechnet seine Bestseller, die ich nicht mag.
Jenseits von Gut und Böse spart sich die polemische Antireligiösität, die man auch von Richard Dawkins kennt und liefert eineBetrachtung über die Frage ab, was „Gut“ und „Böse“ eigentlich sind, wo die Begriffe herkommen und wieso wir sie nicht brauchen. Sowas sollte er öfter schreiben.


Mina Ahadi
Ich habe abgeschworen

Mina, die in Deutschland im Exil lebt, weil ihr im Iran die Todesstrafe wegen Abkehr vom Islam droht, sollte man kennen oder zumindest gelesen haben, wenn man sich mit Religionskritik beschäftigt. Dank ihr weiss ich beispielweise, dass es in Deutschland nicht so viele Muslime gibt, wie gerne behauptet. Man zählt nämlich im statistischen Bundesamt einfach alle Immigranten aus als islamisch geltenden Ländern als Muslime.
Sie mag in ihrer Ablehnung des Islam radikal sein – aber das ist angesichts ihrer Biografie mehr als verständlich. Und sie ist immer noch um Meilen besser als die meisten deutschen Autoren gegen den Islam, die einfach nur verdeckmantelte Xenophobie betreiben.

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