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Maschinenraum meldet: Kommentarspam (Nachtrag) 0 

Eigentlich sollte hier heute eine (endlich) neue Ausgabe der „Politischen KW“ stehen, doch leider zwingen mich interne Blogprobleme, anderes zu priorisieren.

Dieses Blog ist Zielscheibe von automatisierten Spamkommentaren geworden. Diese haben sich anzusammeln begonnen, seit ich ab Oktober 2012 nur noch sporadisch hier geschrieben habe. Insgesamt bewegt sich die Zahl an Spamkommentaren, seit Ende Dezember gelöschte inklusive, um etwa 500.000. Momentan sind davon noch etwa 280.000 im System, einfach weil das Löschen dieses Mülls Zeit braucht. Auffällig ist dabei, dass nach genaueren Recherchen etwa die Hälfte davon auf den Kommentarbereich eines einzigen Beitrags entfällt.
Diese Menge an Spam macht nicht nur das Blog praktisch unmoderierbar, es belastet inzwischen in kurzfristigen Besucherspitzen (die vermutlich ebenfalls durch die Spambots verursacht werden) sogar spürbar den Server, worauf mein Provider mich heute hinwies. Das ist also ein ernsthaftes Problem, um das ich mich nun vordringlich kümmern muss.

Aktuell sind daher folgende Maßnahmen durchgeführt oder in der Durchführung:

  • Vorübergehende Deaktivierung der Kommentarfunktion für das gesamte Blog zwecks Löschung des Spams und Schonung des Servers bis zur vollständig erfolgten Löschung
  • Permanente Deaktivierung der Kommentarfunktion bei dem Beitrag mit 50% des Spamaufkommens
  • Anpassung des Spamfilters: Beiträge mit japanischen und kyrillischen Schriftzeichen landen direkt im Spamordner
  • Alle Beiträge werden in Zukunft vorab moderiert, sofern der Kommentator nicht zuvor bereits mindestens einen manuell freigegebenen Kommentar verfasst hat
  • Eventuell in Zukunft die Einrichtung eines Captchas

Ich möchte aus Gründen der Nutzerfreundlichkeit ungern ein Captcha verwenden, kann aber nicht versprechen, dies nicht doch zu tun, um dem Problem Herr zu werden. Vorerst werde ich es ohne versuchen.

Nachtrag 11.4.2013: Der Kommentarspam ist inzwischen gelöscht. Zur Vermeidung neuen Spams habe ich ein Captcha unter dem Kommentarfeld eingefügt. Ausserdem wird die Möglichkeit, Beiträge zu kommentieren in Zukunft nach 30 Tagen automatisch abgeschaltet.

Stichworte:

Liebe FDP… 0 

…bitte lesen:

§ 7 UWG Unzumutbare Belästigungen
(1) Eine geschäftliche Handlung, durch die ein Marktteilnehmer in unzumutbarer Weise belästigt wird, ist unzulässig. Dies gilt insbesondere für Werbung, obwohl erkennbar ist, dass der angesprochene Marktteilnehmer diese Werbung nicht wünscht.
(2) Eine unzumutbare Belästigung ist stets anzunehmen

1.
bei Werbung unter Verwendung eines in den Nummern 2 und 3 nicht aufgeführten, für den Fernabsatz geeigneten Mittels der kommerziellen Kommunikation, durch die ein Verbraucher hartnäckig angesprochen wird, obwohl er dies erkennbar nicht wünscht;
2.
bei Werbung mit einem Telefonanruf gegenüber einem Verbraucher ohne dessen vorherige ausdrückliche Einwilligung oder gegenüber einem sonstigen Marktteilnehmer ohne dessen zumindest mutmaßliche Einwilligung,
3.
bei Werbung unter Verwendung einer automatischen Anrufmaschine, eines Faxgerätes oder elektronischer Post, ohne dass eine vorherige ausdrückliche Einwilligung des Adressaten vorliegt, oder
4.
bei Werbung mit einer Nachricht, bei der die Identität des Absenders, in dessen Auftrag die Nachricht übermittelt wird, verschleiert oder verheimlicht wird oder bei der keine gültige Adresse vorhanden ist, an die der Empfänger eine Aufforderung zur Einstellung solcher Nachrichten richten kann, ohne dass hierfür andere als die Übermittlungskosten nach den Basistarifen entstehen.

(3) Abweichend von Absatz 2 Nr. 3 ist eine unzumutbare Belästigung bei einer Werbung unter Verwendung elektronischer Post nicht anzunehmen, wenn

1.
ein Unternehmer im Zusammenhang mit dem Verkauf einer Ware oder Dienstleistung von dem Kunden dessen elektronische Postadresse erhalten hat,
2.
der Unternehmer die Adresse zur Direktwerbung für eigene ähnliche Waren oder Dienstleistungen verwendet,
3.
der Kunde der Verwendung nicht widersprochen hat und
4.
der Kunde bei Erhebung der Adresse und bei jeder Verwendung klar und deutlich darauf hingewiesen wird, dass er der Verwendung jederzeit widersprechen kann, ohne dass hierfür andere als die Übermittlungskosten nach den Basistarifen entstehen.

PS: Es geht hierum

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Petition gegen Blogspam 0 

Versuchen wir das mit den Online-Petitionen doch nochmal ein Stückchen bescheidener. Das größere Vorhaben (Referenden für Verfassungsänderungen) läuft natürlich trotzdem weiter, mehr dazu die Tage (wahrscheinlich morgen).

Diesmal geht es um die Strafbarkeit von Blog- und Forenspam, die im Gesetz über unlauteren Wettbewerb (UWG) noch fehlt. Dieses verbietet bisher nur Spam via Telefon, Fax und eMail sowie explizit unerwünschte Werbung per Post.

Der Bundestag möge beschließen, dass unerwünschte Werbung nach §7 UWG nicht nur für „Werbung unter Verwendung von automatischen Anrufmaschinen, Faxgeräten oder elektronischer Post“ gilt, sondern auch für unerwünschte Diskussionsbeiträge mit eindeutiger Werbeabsicht auf Internetangeboten mit Kommentarmöglichkeit und in Internetdiskussionsforen.

Begründung:
Nach dem Verbot von Spam in eMails sind viele Verbreiter dazu übergegangen, über die häufig verfügbare Kommentarfunktion von Internetangeboten (vor allem Weblogs) Werbung zu machen. Hierzu werden häufig automatisierte Programme verwendet, die einen belanglosen (und immer identischen, daher nachvollziehbar automatisiert verschickt) oder unsinnigen Text mit einer als Werbung dienenden Verknüpfung an diese Angebote verschicken.
Oft erreichen schon kleinere private Blogs auf diese Art bis zu 100 unerwünschte Werbebotschaften am Tag, was zu erheblichen Einschränkungen im Betrieb der Angebote führt.
Der beständige Wettbewerb zwischen Werbern und den Herstellern von Blockierungsmethoden führt dabei zu zunehmend aggressiver Werbung, die zugleich zunehmend schwerer zu bekämpfen ist. Dere freie Meinungsaustausch, dem diese Bereiche und Angebotstypen dienen, wird dadurch teils erheblich eingeschränkt.
Auch kommt es dazu, wie zuletzt von der Deutschen Bahn öffentlich geworden, dass fingierte Kommentare und Leserbriefe als Mittel der Öffentlichkeitsarbeit eingesetzt werden – eine aktive Wettbewerbsverzerrung, gegen die es eine Handhabe geben muss.

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Anale Phase 0 

So, irgendein Bot spammt grade einen meiner Blogs mit Stichworten zu, die „anal“ enthalten. Soweit nicht ungewöhnliches, passiert andauernd.
Nur dass es diesem Bot vollkommen gleich zu sein scheint, was er als Stichwörter für diverse Pornoseiten spammt: „kitten anal glands“ zum Beispiel.

Auch interessant, wer bei mir so alles spammt:

“anal forfree sex video ”

Von JESUS

Oder ist das doch nur der Hauptdarsteller?

Aber lernen kann man da auch etwas. Wusstet ihr, dass es anales Karma gibt? Jaja, erstaunlich, nicht wahr?
Plastikstühle geben schlechtes, Holzstühle gutes Karma und wer zu oft auf Plastik sitzt, kommt im nächsten Leben nach Ikea. Wer wissen möchte, wohin Ledersesselsitzen führt möge die PETA fragen, davon hab ich keine Ahnung.

Immer wieder schön auch die Pfeifen, die es schaffen, einen Spamtext per Copy & Paste aus einer Internetanleitung für Spam zu übertragen. Die fangen nämlich regelmäßig mit den Worten „Some text:“ an.

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Und immer schön sauber machen II 0 

Es gehört ja zum Wesen von Spam, absurd, albern oder seltsam zu sein. Und immer wieder fragt man sich, wer eigentlich die größeren idioten sind – diejenigen, die Spams schreiben, oder die, die drauf reinfallen (die Nigeria-Connection war ja wneigstens noch halbwegs clever).
Ein absoluter Klassiker kam bei mir vor einigen Tagen an.

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Das Bild wiedeurm, wie ein Pärchen das Vorspiel unterbricht und eine gute Minute auf das fertig ausgedruckte Kondom wartet ist unbezahlbar.

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