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Sieben am Sonntag 03.03.2019 0 

Der wöchentliche Rückblick in sieben Kategorien. Eine Chronik des alltäglichen Wahnsinns, der Erfreulichkeiten, Merkwürdigkeiten und sonstigen -keiten, der Fundstücke und Dings. Jeden Sonntag hier im Blog, mehr oder weniger. Jetzt in leicht erneuerter Form mit einem Bild in sieben Streifen am Anfang:

Streifen der Woche

Neu in den Sieben am Sonntag sind die „Streifen der Woche“. Das Konzept habe ich mir bei Held & Lykke abgeschaut, bei denen die Streifen und der Text dazu den ganzen Beitrag ausmachen. Bei mir sind es nun sieben Streifen statt sechs, denn immerhin habe ich hier sonntags ein Thema und bei dem bleibe ich! Ich habe mich nach etwas hin und her entschlossen, sie in die Sieben am Sonntag zu integrieren,die ich nicht ersetzen, sondern erweitern möchte.
Im Gegenzug fallen die Bilder und Videos der Woche zu „Ansichten der Woche“ zusammen. Da insbesondere beide Teile dazu neigen, leere Wochen zu fahren, erschien mir das sinnvoll. Nun aber zu den Streifen im einzelnen:

  1. Rathaus Venlo, mehr dazu in „Politik der Woche“
  2. Überwinterndes Tagpfauenauge in meinem Fahrradanhänger
  3. Logo NextMG, auch hier siehe „Politik“
  4. Vogelspinne letzten Sonntag im Haus Erholung
  5. Ausschnitt der neuen Bloggestaltung,nun ganz ohne Seitenleiste
  6. Schneeglöckchen eröffnen die Gartensaison
  7. Bienen am Stockeingang, ebenfalls in unserem Garten aufgenommen

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Freitägliche Fünf 08.05.2015 0 

Die wöchentlichen fünf Dinge der Woche, die mich gefreut haben. Denn mies gelaunt sind wir hier im Internet oft genug. Alles persönlich, es kann also von großen Nachrichten bis zu kleinen Alltäglichkeiten reichen. Ohne feste Reihenfolge einfach, wie es mir beim Schreiben einfällt.

Ja, es sieht hier grade etwas anders aus. Leere Platzhalterseiten, viel Weiss, das Impressum ist in den Seitenfuß gewandert und dergleichen mehr. Der Grund ist einfach: Ich stelle übers Wochenende das Design der Seite um. Dabei verändert sich teils auch die Struktur einiger Inhalte, was ich aktuell vorbereite. Teilweise probiere ich auch einfach mal aus, was funktioniert, bevor ich es endgültig implementiere. Mal ganz abgesehen von der laufenden Beseitigung der Folgen dessen, dass dieses Blog die Archive von vier Vorgängern aufgenommen hat und das jetzt alles zu vereinheitlichen ist.

Nun aber zum eigentlichen Beitrag. Zusammenfassung in einem Absatz: Mehr Disruption wagen! Und feuchte Spinnen.

1. Mein neuer Lieblingsberuf: Spinnenbesprenkler.
Spinnenbesprenkler braucht man in Zukunft, um superstarke Materialien aus Carbon zu fertigen. Jedenfalls verstehe ich dieses Experiment so, bei dem daas bisher stärkste gefertigte Materila hergestellt wurde, indem man Spinnen mit Wasser besprühte, in dem Carbonflocken und -röhrchen enthalten waren. Die Spinnen bauten das dann in ihre Seide ein und das Ergebnis ist laut Artikel reissfester als alles, was die Menschheit bisher künstlich herstellen konnte.
Das ist alles großartig, aber ich komm nicht von der Vorstellung eines Menschen weg, dessen Beruf darin besteht, genervte Spinnen mit Wasser zu besprühen.

2. In Köln haben Radfahrer eine Dienstaufsichtsbeschwerde gegen die Pressestelle der Polizei durchbekommen. Wie so oft hat die Polizei Radfahrer grundlos als „Verkehrsrowdys“ bezeichnet. Diesmal gab’s dafür vom Vorgesetzten eine auf den Deckel.

3. Viele werden von Teslas Powerwall gehört haben.

Tesla Powerwall (Bild: Tesla Motors)


Kurz gesagt: In dem Ding steckt eine Revolution. Sollte es wirklich so gut und zuverlässig funktionieren wie versprochen, kann die Powerwall das Ende der großen Energiekonzerne einläuten. Natürlich gibt es Speichersysteme fürs Haus schon lange, vor allem Bleiakkus sind hier gut geeignet, aber es geht nicht um die Technik, es ist wie beim iPad: Die grundsätzliche Anwendung ist nichts wirklich neues, aber Tesla hat es (wie zuvor Apple beim Tablet-Computer) als Produkt sexy gemacht.
Und in Deutschland ist Lichtblick dabei, eine Firma, die schon länger versucht, die traditionellen Strukturen am Strommarkt aufzubrechen um eine eigene Nische für Klein- und Selbsterzeuger zu besetzen.

4. Das Mehrwertsteuersystem in der EU ist so eine Art Brut des Scheitan. Momentan ist es im Buchverkauf übers Internet so: Die Mehrwertsteuer berechnet sich nach dem Satz des Landes, in dem der Empfänger sitzt. Jedes Land hat andere Sätze. In den meisten Ländern gilt für Bücher ein niedrigerer Satz als für normale Waren, allerdings nur wenn sie auf Papier vorliegen. In Deutschland etwa gibt es auf Papierbücher 7%, auf eBooks 19% Zuschlag zum Nettopreis. Ein paar Länder haben diese Diskrepanz 2012 abschaffen wollen, das aber wurde durch die EU verboten.
Und hier kommt nun die gute Nachricht zu dem Thema: Wenigstens diese Regelung will die EU endlich aufheben.

5. eBooks für lau hat diese Woche endgültig die 10.000 Tweets überschritten. Das war so ungefähr meine geschätzte Lebenserwartung für das Projekt. Was noch lange kein Grund ist, jetzt aufzuhören.
Der stärkere Fokus auf weitere Händler neben Amazon hat hier grade noch ein Mal frischen Wind gebracht. Grundsätzlich reagieren die Tolino-Leser deutlich besser auf Gratisangebote, wahrscheinlich auch, weil diese dort noch nicht annähernd so häufig sind wie für Kindle.

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