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Freitägliche Fünf 03.04.2015 0 

Die wöchentlichen fünf Dinge der Woche, die mich gefreut haben. Denn mies gelaunt sind wir hier im Internet oft genug. Und an Karfreitag sowieso, da ist das ja vorgeschrieben. Alles persönlich, es kann also von großen Nachrichten bis zu kleinen Alltäglichkeiten reichen. Ohne feste Reihenfolge einfach, wie es mir beim Schreiben einfällt.
Zusammenfassung in einem Absatz: Die Welt zu retten ist ein kleines Stückchen einfacher geworden. Es sei denn, lokale Behörden haben ein Wörtchen mitzureden.

1. Ich hätte nicht gedacht, dass da noch was drin ist, aber offenbar kommen grade noch effizientere LEDs auf den Markt, die im Vergleich zu normalen wiederum 10% weniger Strom verbrauchen und nebenbei auch noch weniger kosten sollen.

2. Irgendwie ist es wahnsinnig spannend, auf Youtube Leuten aus anderen Teilen der Welt beim Entdecken für uns ganz normaler Lebensmittel zuzusehen. Nach einer Reihe von Videos die in mir den Eindruck erweckten, Deutschland habe die besten Süßwaren des Planeten (und die Erkenntnis, dass Amerikaner Lakritz hassen) fiel mir Kiwi Dude auf, der Militärrationen testet.
Der komplett unschuldige Versuch, das Dosenbrot der deutschen Ration mit dem Löffel zu essen ist schon großartig, aber Polen ist besser, allein schon, weil der Kiwi Dude kein Wort von den Verpackungen versteht. Highlights: Kalter Tee, die verzweifelte Suche nach Kaffeeweisser zu polnischem Kaffee (okay, mehr ein kultureller Unterschied) und das Pellen einer Fruchtschnitte – überhaupt quer durch alle Futtertester diese Verwirrung, wenn sie das erste Mal in ihrem Leben Esspapier sehen.

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3. Der Preis für das schönste Amtsdeutsch aller Zeiten geht an das Umweltministerium NRW für diese Formulierung aus einem Schreiben an die Grünen MG zur Verfüllung belasteten Materials in einigen Straßen: „Nach Durchführung einer verbal-argumentativen Prognose…“
Großartig. Lässt sich übersetzen mit: „Wir haben drüber geredet“.

4. Ich habe endlich herausgefunden, wo genau sich beim Fotografieren mit dem Handy meine Finger in Relation zur Kamera befinden.

Velotaxis auf dem Europaplatz. Und meine Finger. Und mein Vater. Hurra!


Im Ernst, Velotaxis in Mönchengladbach sind ein so erfrischender Anblick, dafür vergesse ich auch mal, dass die für die Mall-Eröffnung geholt wurden.
Zu der sie übrigens nicht fahren durften. Sie haben keine Genehmigung zur Beförderung von Personen in Mönchengladbach erhalten. Die Begründung des Ordnungsamtes war das erwartete Verkehrsaufkommen bei der Eröffnung des Pfefferminzhäuschens (schimpft sich selbst Minto). Jene Eröffnung also, zu der sie extra geholt wurden. Ein gradezu vorbildlicher Schildbürgerstreich unserer Stadtverwaltung.
Achja, bei der RP las sich dieser Sachverhalt am Montag nach der Eröffnung so, als wären da ein paar Rabauken aufgetreten, gegen welche die Polizei dann einschreiten musste. Musste!
Okay, tief Luft holen Tommy, du wolltest dich in diesen Beiträgen nicht aufregen. Hier geht es um positive Dinge. Nächster Punkt.

5. Es gibt eine neue Studie zum Effekt der Ernährung auf Bodenverbrauch und Treibhausgasemissionen. Und diese ist wirklich interessant, weil sie der Frage nachgeht, wie man den maximalen positiven Effekt bei minimalen Einschränkungen erreichen kann. Die Lösung besteht darin, dass der Verzicht auf Milchprodukte dermaßen viel bringt, dass Allesesser, die auf Milchprodukte und rotes Fleisch, aber nicht auf Geflügel und Fisch verzichten, besser abschneiden als klassische Vegetarier.
Das ist eien gute Nachricht, weil ich persönlich den Verzicht auf Milchprodukte dank der inzwischen verfügbaren Alternativen für absolut schmerzlos halte (allerdings trinke ich Milch auch nicht als Getränk) und auch der Umstieg von rotem auf nur noch weisses Fleisch im Vergleich zu komplettem Fleischverzicht ein leichter ist, der zudem als gesund gilt. Jetzt muss ich nur noch herausfinden, ob Straussenfleisch in dieser Untersuchung bei rotem oder weissem Fleisch landen würde. Aber ich habe noch nie einen Strauss Methan rülpsen sehen, das ist schon ein Vorteil zu Rindern.

PS: Ja, ich sage Taxis. Es gibt nichts, was das Wort „Taxen“ irgendwie zu einer besseren Pluralform macht, im Gegenteil, das klingt nach der Mehrzahl von Kurtaxe und ist zudem hochgradig unregelmäßig. Ich bin kein Freund der zwanghaften Nutzung unregelmäßiger Formen, wenn die deutsche Sprache auch eine regelmäßige als Option bereithält.

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